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<title>Hörspiel</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hörspiel</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Hörspiele</b> sind akustische <a href="Drama" title="Drama">dramatisierte</a> Inszenierungen von Geschichten mit verteilten <a href="Rolle_(Theater)" title="Rolle (Theater)">Sprecherrollen</a>, Geräuschen und Musik. Das Hörspiel unterscheidet sich von einer reinen Lesung (<a href="H%C3%B6rbuch" title="Hörbuch">Hörbuch</a>) und auch vom <a href="Film" title="Film">Film</a>, weil ihm keine visuellen Elemente eigen sind. Hörspiele wurden ursprünglich für den Hörfunk entwickelt und dort ausgestrahlt. Sie sind damit die erste originäre Kunstform, die das Radio in den 1920er Jahren hervorgebracht hat. Seitdem hat sich das Hörspiel zu einem eigenständigen literarischen <a href="Genre" title="Genre">Genre</a> entwickelt. Der Begriff „Hörspiel“ wurde 1924 geprägt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>

<p>Hörspielproduktionen sind Teamarbeit, auch wenn –&nbsp;im Gegensatz zum Film&nbsp;– beim Hörspiel oft nur der Autor als Urheber genannt wird. Der Autor schreibt in Zusammenarbeit mit einem <a href="Dramaturg" title="Dramaturg">Dramaturgen</a> oder <a href="Redakteur" title="Redakteur">Redakteur</a> den Text, der in der Regel die Grundlage für die Hörspielproduktion darstellt (Dialogbuch). Das eigentliche Stück, das später im Radio gesendet oder auf <a href="Compact_Disc" title="Compact Disc">CD</a>, <a href="Compact_Cassette" class="mw-redirect" title="Compact Cassette">Kassette</a>, <a href="Schallplatte" title="Schallplatte">Schallplatte</a> (siehe auch <a href="Sprechplatte" title="Sprechplatte">Sprechplatte</a>) oder als <a href="MP3" title="MP3">MP3</a>-Datei vertrieben wird, ist eine Inszenierung, die maßgeblich durch den <a href="Regisseur" title="Regisseur">Regisseur</a> und die beteiligten <a href="Schauspieler" title="Schauspieler">Schauspieler</a> geprägt ist. Außerdem sind an einer Hörspielproduktion in der Regel zwei <a href="Tontechniker" title="Tontechniker">Tontechniker</a> (Ton und Schnitt) und ein <a href="Regieassistent" title="Regieassistent">Regieassistent</a> beteiligt. Häufig werden auch ein <a href="Komponist" title="Komponist">Komponist</a>, ein <a href="Sounddesign" class="mw-redirect" title="Sounddesign">Sounddesigner</a>, ein <a href="Ger%C3%A4uschemacher" title="Geräuschemacher">Geräuschemacher</a> sowie <a href="Musiker" title="Musiker">Musiker</a> engagiert.
</p><p>In Hörspielen kann neben den Dialogen der verteilten Charakter/Figuren-Rollen auch eine Erzählstimme vorkommen. Dabei kann es sich um eine Figur innerhalb der Geschichte oder um eine neutrale, nicht ins Geschehen involvierte Instanz handeln.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anfänge"><span id="Anf.C3.A4nge"></span>Anfänge</h3></div>
<p>Bis zum Beginn des Rundfunks 1923/24 tauchte der Begriff „Hörspiel“ immer wieder auf, um das Schauspiel (für die Augen) vom Hörspiel (für die Ohren) abzugrenzen&nbsp;– die erste derartige Verwendung des Begriffs durch <a href="Friedrich_Traugott_Hase" title="Friedrich Traugott Hase">Friedrich Traugott Hase</a> findet sich schon 1780.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Friedrich_Nietzsche" title="Friedrich Nietzsche">Friedrich Nietzsche</a> schrieb zum Beispiel über die Kunst von <a href="Richard_Wagner" title="Richard Wagner">Richard Wagner</a>, dass sie Wagner „immer den doppelten Weg, aus einer Welt als Hörspiel in eine rätselhaft verwandte Welt als Schauspiel und umgekehrt“ führe.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>1924 setzte sich der Rundfunk in Europa soweit durch, dass die Zeitungen Radio-Rubriken einführten. So weist der Tiroler Anzeiger auf ein „Dramatisches Hörspiel“ im Morgenprogramm des 17. Oktober 1924 hin, ausgestrahlt von der <a href="S%C3%BCddeutscher_Rundfunk#SÜRAG" title="Süddeutscher Rundfunk">Süddeutschen Rundfunk AG (SÜRAG)</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als erstes Original-Hörspiel in Europa gilt <i><a href="Gefahr_(H%C3%B6rspiel)" title="Gefahr (Hörspiel)">Gefahr</a></i> (Originaltitel <i>A Comedy of Danger</i>) von <a href="Richard_Hughes_(Schriftsteller)" title="Richard Hughes (Schriftsteller)">Richard Hughes</a> (BBC 1924). Das Wort „Hörspiel“ hat sich nach dem Start des <a href="Rundfunk" title="Rundfunk">Rundfunks</a> in Deutschland 1923 erst langsam etabliert. Die ersten Hörspiele der Berliner Rundfunk-Sendestelle hießen „Spiele“, später „Sendespiele“. Die Fachzeitschrift <a href="Der_deutsche_Rundfunk" class="mw-redirect" title="Der deutsche Rundfunk">Der deutsche Rundfunk</a> schrieb 1924 von keinem „dramatischen Werk, das die Vorstellungskraft des Hörers mehr anreizt und darum so tief verfangen kann, wie das Funkspiel“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die deutsche Hörspielgeschichte reicht bis in das Jahr 1918 zurück. Damals begann man bei der Firma <a href="Telefunken" title="Telefunken">Telefunken</a> mit Bearbeitungen von Theaterstücken für die Ausstrahlung per Funk. 1923 inszenierte der Ingenieur F. A. Tiburtius in den Experimentalstudios von Telefunken, deren künstlerischer Leiter er war, das erste richtige Hörspiel nach heutigen Maßstäben. Es hatte den Titel „Anke“ und spielte in einem Leuchtturm. Gesendet wurde es nie. Die ersten im deutschen Radio ausgestrahlten Hörspiele waren „Zauberei auf dem Sender“ von <a href="Hans_Flesch" title="Hans Flesch">Hans Flesch</a> (am 24. Oktober 1924 in Frankfurt am Main über die Welle 467) und „Spuk“ von Rolf Gunold (1925 über einen <a href="Breslau" title="Breslau">Breslauer</a> Sender). 1926 richtete der Berliner Sender eine Wanne zur Erzeugung von Wasser- und Regengeräuschen ein. Das erste Hörspiel dieses Senders (1926) hieß „Der akustische Film“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ende der 1920er Jahre war die Wirkung gesprochener und mit Geräuschen verbundener Texte sowohl akzeptiert als auch unerforscht, sodass das <a href="Preu%C3%9Fisches_Ministerium_der_geistlichen%2C_Unterrichts-_und_Medizinalangelegenheiten" title="Preußisches Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten">Preußische Kulturministerium</a> 1928 in Berlin zum Ausloten der Grenzen und Möglichkeiten des Hörspiels eine <a href="Rundfunkversuchsstelle" title="Rundfunkversuchsstelle">Rundfunkversuchsstelle</a> einrichtete, die die <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> kurz nach ihrer Machtübernahme wieder schlossen.
</p><p>Anfang der 1930er Jahre waren Hörspiele im Rundfunk so beliebt, dass die <a href="BBC" class="mw-redirect" title="BBC">BBC</a> Leitfäden für deren Produktion aufstellte, etwa für den Einsatz von <a href="Soundeffekt" title="Soundeffekt">Soundeffekten</a>:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Geräusche sollten eher die Stimmung [eines Hörspiels] unterstreichen, als die Szene bebildern. Angenommen, man hat einen Dialog wie diesen: <i>Noch ein Glas Portwein?</i> – <i>Gern.</i> – <i>Edler Tropfen!</i>, dann ist es doch offensichtlich, was passiert, dass zwei Leute Portwein trinken, und unnötig und vermutlich ziemlich lächerlich, den Dialog mit Klängen klirrender Gläser und dem Einschütten von Flüssigkeit zu illustrieren. […] Man sollte in der Tat ein Schauspiel für den Rundfunk als symphonische Form verstehen, bei der das gesprochene Wort nur ein Faden in einem aus Klang gewobenen Stoff darstellt.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Jedoch hagelte es vor allem aus den Schichten der Geringerverdienenden Kritik. So titelte die Boulevard-Rundfunkzeitung <a href="Schlesische_Wellen" title="Schlesische Wellen">Schlesische Wellen</a> im Juni 1931 „Hörspiel-Überfluß“ und forderte die Reduzierung von Hörspielen auf ein Minimum. Drei Hörspiele pro Woche sei zu viel für den Arbeiter, der sich am Feierabend zu Hause oder in der Gartenlaube nicht konzentrieren, sondern entspannen wolle und deswegen Wert auf Musik lege.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 30. Oktober 1938 sorgte die Ursendung von <i><a href="Der_Krieg_der_Welten" title="Der Krieg der Welten">Der Krieg der Welten</a></i> nach <a href="H._G._Wells" title="H. G. Wells">H. G. Wells</a> in New York für Aufsehen. Zahlreiche beunruhigte Bürger meldeten sich bei der Polizei in Besorgnis um einen vermeintlichen Marsangriff.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nach_1945">Nach 1945</h3></div>
<p>In Westdeutschland erlebte das Hörspiel zwischen 1945 und 1960 einen regelrechten <a href="Hochkonjunktur" class="mw-redirect" title="Hochkonjunktur">Boom</a>, der sich in jährlich 500 gesendeten und insgesamt 160 abgedruckten Hörspielen niederschlug. Diese Tatsache war vor allem den äußeren Umständen im Nachkriegsdeutschland geschuldet, in dem der Großteil der Theater und <a href="Kino" title="Kino">Kinos</a> noch zerstört waren.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem war das <a href="Fernsehen" title="Fernsehen">Fernsehen</a> in dieser Zeit noch nicht oder nur wenig verbreitet.
</p><p>In den 1950er Jahren und zum Teil auch in den 1960er Jahren herrschte typischerweise das sogenannte Hörspiel der Innerlichkeit vor, das sich durch Geräuscharmut auszeichnete. Das Primat lag also auf der Sprache, weshalb es auch als „Worthörspiel“ bezeichnet wird – die Illustration durch klangliche Effekte oder eine Geräuschkulisse wurde minimiert und überwiegend nur als sogenannte „key sounds“, Geräusche mit symbolhafter Bedeutung, akzeptiert. Dies fördert die Suggestion einer inneren Welt (z.&nbsp;B. Erinnerungen) beim Rezipienten, was die Funktion einer Vergangenheitsbewältigung – die in der Nachkriegszeit eine große Rolle einnahm – potenziell unterstützen kann. Aus technischen Gründen wurde deshalb der Schnitt, der damals häufig noch als hörbare Markierung wahrgenommen werden musste, vermieden. „Weil der Schnitt stets auf das Magnettonband verweist, auf dem das Hörspiel aufgenommen ist, insistierte er auf die Materialität des akustischen <a href="Signifikant" title="Signifikant">Signifikanten</a>, anstatt ihn zugunsten der Produktion eines imaginären <a href="Signifikat" title="Signifikat">Signifikats</a> zu verdrängen.“<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Bernhard_Siegert" title="Bernhard Siegert">Bernhard Siegert</a> konstatiert also für das Hörspiel nach 1945 vor allem das Charakteristikum der Abwesenheit des Mediums Radio in den über das Radio gesendeten Hörspielen. Er nennt dieses Phänomen „negative Radioästhetik“.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein wichtiger Hörspielexperte seit den 1950er Jahren ist <a href="Werner_Klippert" title="Werner Klippert">Werner Klippert</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein bedeutender Vertreter des „Worthörspiels“ ist <a href="G%C3%BCnter_Eich" title="Günter Eich">Günter Eich</a>. Siegert unterstellt Eich ein bewusst geäußertes Statement <i>für</i> das Worthörspiel, wenn er am Anfang seines Hörspiels <i><a href="Das_Jahr_Lazertis" title="Das Jahr Lazertis">Das Jahr Lazertis</a></i> den Protagonisten Paul sagen lässt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich fuhr empor, als ich das Wort vernahm. Jemand, der an meinem Fenster vorüberging, mußte es ausgesprochen haben, im Gespräch und nebenbei, obwohl es das Wort war, das alle Geheimnisse löste. Für seine Dauer war die Welt verwandelt und begriffen, aber im gleichen Hauch war es auch wieder vergessen“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Günter Eich</span><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>Für einen Skandal, vermutlich den größten in der deutschen Hörspielgeschichte, sorgte am 24. Januar 1969 <a href="Ludwig_Harig" title="Ludwig Harig">Ludwig Harigs</a> <i><a href="Staatsbegr%C3%A4bnis_(H%C3%B6rspiel)" title="Staatsbegräbnis (Hörspiel)">Staatsbegräbnis</a></i>. Harig beschritt mit dieser Persiflage auch akustisches Neuland, weil er ohne gespielte Szenen auskam, sondern ausschließlich Originaltonmaterial der Reden zu Bundeskanzler <a href="Konrad_Adenauer" title="Konrad Adenauer">Konrad Adenauers</a> Staatsbegräbnis gegeneinander verschnitt. Harig und dem <a href="Saarl%C3%A4ndischer_Rundfunk" title="Saarländischer Rundfunk">Saarländischen Rundfunk</a> (SR) wurde respektloser Umgang mit einem zwei Jahre zurückliegenden ernsten Thema vorgeworfen. Noch drei Jahre später, 1972, weigerte sich aus diesen Gründen der SR-Intendant Franz Mai dem <a href="Luchterhand_Literaturverlag" title="Luchterhand Literaturverlag">Luchterhand</a>-Verlag die Veröffentlichungsrechte auf <a href="Schallplatte" title="Schallplatte">Schallplatte</a> einzuräumen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben Ludwig Harig gilt als Pionier am Anfang neuer Gestaltungs- und Hörmöglichkeiten der im Jahre 1968 von <a href="Klaus_Sch%C3%B6ning" title="Klaus Schöning">Klaus Schöning</a> in einem Radioessay als „Neues Hörspiel“<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichneten Gattung auch <a href="Herbert_Schuldt" title="Herbert Schuldt">Herbert Schuldt</a>. Sein Hörspiel „Deutschland aufsagen, Deutschland nachsagen“ (1970) wurde von den Hörern der Ursendung im 1. Programm des WDR<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Provokation empfunden. Schuldt hatte mit einfachsten Mitteln zuvor gehörtes Sprachmaterial aufgenommen und von nichtprofessionellen Sprechern nachsprechen lassen und auf eine Weise nachbearbeitet, die das gesprochene Material aus seiner ursprünglichen Funktion der Übermittlung von Sinn und Bedeutung heraustreten und neue Zusammenhänge bilden ließ, die an eine Komposition musikalischen Materials denken lässt. Die an jenem Sendeplatz an klassische Musik gewöhnten Rundfunkhörer reagierten mit Empörung auf die ungewohnten Höreindrücke und sollen mit ihren Anrufen die Telefonzentrale des WDR „nach Schuldts Erinnerung rund zwei Stunden lang blockiert“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> haben.
</p><p><a href="Ferdinand_Kriwet" title="Ferdinand Kriwet">Ferdinand Kriwet</a> war Autor und Produzent einer Reihe von Hörspielen der 1960er und 70er Jahre, die sich mit Medientheorie beschäftigten. Am 21. Mai 1979 strahlte der <a href="WDR" class="mw-redirect" title="WDR">WDR</a> „Radioselbst. Hörtext 15“ aus, eine Collage aus einem 24-stündigen Mitschnitt des Programms von <a href="WDR_2" title="WDR 2">WDR 2</a>. Dieses von ihm selbst „Supersendung des Radios rund um die Uhr“ genannte Experimentalhörspiel bestand aus 2200 Tonschnipseln und zeigte vor allem eins: dass das Programm von WDR 2 auch in dieser subjektiven Verkürzung nach WDR 2 klang.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Deutschland ist wegen seiner föderalen Rundfunkstruktur das Land, in dem mehr Hörspiele als anderswo produziert werden. Ein historisches Nachschlagewerk ist <i><a href="Reclams_H%C3%B6rspielf%C3%BChrer" title="Reclams Hörspielführer">Reclams Hörspielführer</a></i> von 1969. Über die aktuelle Entwicklung im Bereich Radiokunst informierten der <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">Bayerische Rundfunk</a> von 1989 bis 1996 in der Sendung <i>Hörspielnotizen</i>, ab 2003 in der wöchentlichen Sendereihe <i><a href="H%C3%B6rspiel_und_Medienkunst" title="Hörspiel und Medienkunst">hör!spiel!art.mix</a></i>, und von 1996 bis 2009 der monatliche <i><a href="H%C3%B6rspielkalender" title="Hörspielkalender">Hörspielkalender</a></i> des <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunks</a>. 2009 wurde der <i>Hörspielkalender</i> durch das Magazin <i>Cinch</i> ersetzt. Seit 2015 gibt es im Deutschlandfunk mit dem <i>Hörspielmagazin</i> eine neue monatliche Sendung über Hörspiele, die <i>Cinch</i> ersetzt.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem die zunehmende Verbreitung des Fernsehens in immer mehr Haushalten zunächst für ein zwischenzeitliches Nachlassen der Popularität von Hörspielen verantwortlich war, bereitete der Siegeszug der Audiokassette und die Konzentration auf Kinder und Jugendliche dem Hörspiel in den 1970er- und 1980-Jahren eine weitere Blütezeit.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das erfolgreichste und bis heute in diesem Bereich tätige Label der Hörspiele für jüngere Zielgruppen war <a href="Europa_(Label)" title="Europa (Label)">EUROPA</a>. Sie produzierten (häufig basierend auf Kinder- und Jugendbuchreihen) erfolgreiche Hörspielreihen wie <a href="F%C3%BCnf_Freunde#Hörspiele" title="Fünf Freunde">Fünf Freunde</a>, <a href="Hanni_und_Nanni#Hörspiele" title="Hanni und Nanni">Hanni und Nanni</a>, <a href="Burg_Schreckenstein#Hörspiele" title="Burg Schreckenstein">Burg Schreckenstein</a>, <a href="TKKG" title="TKKG">TKKG</a>, <a href="Die_Funk-F%C3%BCchse" title="Die Funk-Füchse">Die Funk-Füchse</a>, <a href="Die_Hexe_Schrumpeldei" title="Die Hexe Schrumpeldei">Die Hexe Schrumpeldei</a> und <a href="Hui_Buh" title="Hui Buh">Hui Buh</a>. Eine der erfolgreichsten Hörspielreihen von Europa und generell, ist mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern die Reihe <i><a href="Die_drei_%3F%3F%3F_(H%C3%B6rspiel)" title="Die drei ??? (Hörspiel)">Die drei&nbsp;???</a></i>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Neben <i>Europa</i> waren weitere Label in diesem Markt äußerst erfolgreich. So konnte das Label <i>Kiosk</i> (heute: <a href="Kiddinx" title="Kiddinx">Kiddinx</a>) vor allem mit den Reihen <a href="Benjamin_Bl%C3%BCmchen" title="Benjamin Blümchen">Benjamin Blümchen</a> und <a href="Bibi_Blocksberg" title="Bibi Blocksberg">Bibi Blocksberg</a> sowie später <a href="Bibi_und_Tina" title="Bibi und Tina">Bibi und Tina</a> bei jüngeren Zuhörern Erfolge feiern. Das Label <a href="Tonstudio_Braun" title="Tonstudio Braun">Tonstudio Braun</a> hatte Erfolge mit <a href="Geisterj%C3%A4ger_John_Sinclair_(H%C3%B6rspielserie_von_Tonstudio_Braun)" title="Geisterjäger John Sinclair (Hörspielserie von Tonstudio Braun)">Geisterjäger John Sinclair</a> und <a href="Conny_(Zeitschrift)#Hörspiele" title="Conny (Zeitschrift)">Conny</a>.
</p><p>Daneben gab und gibt es zahlreichere kleine Label, die in diesem Markt aktiv sind. So gab es 2009 rund 500 Mini-Labels, die den freien Hörspielmarkt in Deutschland bedienen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Typologie">Typologie</h2></div>
<p>Einerseits gibt es Radiohörspiele, die vornehmlich für die Ausstrahlung im Hörfunk produziert werden, und andererseits gibt es Kaufhörspiele, die Musikkonzerne oder Audioverlage gezielt für den Verkauf auf Tonträgern herstellen.
</p><p>Ab den 1970er Jahren ist die Veröffentlichung von Hörspielen auf Schallplatten, Kassetten und CDs immer beliebter geworden, wobei der Handel oft nicht zwischen Hörspielen und Lesungen unterscheidet und beide Formen fälschlicherweise unter dem Begriff „<a href="H%C3%B6rbuch" title="Hörbuch">Hörbuch</a>“ zusammenfasst. In neuerer Zeit werden viele Radiohörspiele als Zweitverwertung auch auf CDs gepresst und im Handel zum Kauf angeboten.
</p><p>Radiohörspiele lassen sich noch in verschiedene Kategorien unterteilen:
</p>
<ul><li><a href="Originalton" title="Originalton">Originalton</a>-Hörspiele, die beispielsweise akustisches Material aus der Umwelt (etwa Tierstimmen, U-Bahn-Geräusche, Dialoge im Supermarkt) verwenden und weitgehend auf Schauspielerstimmen verzichten</li>
<li>Abenteuer- oder Kriminalhörspiele nach Literaturvorlagen, die auf Dialoge setzen und mit realistischen Geräuschen allenfalls illustriert sind</li>
<li>Regionalhörspiele, die aufgrund von Sprache, Dialekt bis Regiolekt einen regionalen Bezug schaffen</li>
<li>Kurzhörspiele (bis zu 30 Minuten)</li>
<li>Hörstücke (auch „Minihörspiel“ oder „Dramolett“ genannt), die nur wenige Minuten lang sind. Manche sind in Collage-Technik erstellt und weisen dann keine konkrete Handlung auf, sondern vermitteln Höreindrücke, Stimmungen und Atmosphären; andere sind eher kabarettistischer Natur und nutzen das Stilmittel der <a href="Pointe" title="Pointe">Pointe</a>.</li></ul>
<p>Die Übergänge zwischen <a href="Klangkunst" title="Klangkunst">Klangkunst</a>, einigen experimentellen oder nicht-klassischen Hörspielen und <a href="Radio-Feature" title="Radio-Feature">Radio-Features</a>, Originalton-Features, Literaturlesungen<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Dokumentationen sind fließend. Das Genre <a href="H%C3%B6rspiel_und_Medienkunst" title="Hörspiel und Medienkunst">Hörspiel und Medienkunst</a> reicht von Performance bis Netzkunst.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einige beliebte Radio- und Kaufhörspiele werden als Live-Hörspiele mit Sprechern auf einer Bühne vor Publikum aufgeführt. Dies geschieht beispielsweise sehr erfolgreich mit bestimmten Folgen der Hörspielreihe <i><a href="Die_drei_Fragezeichen_(H%C3%B6rspiel)" class="mw-redirect" title="Die drei Fragezeichen (Hörspiel)">Die drei&nbsp;???</a></i>. Dabei besteht eine größere Nähe zur <a href="Szenische_Lesung" class="mw-redirect" title="Szenische Lesung">szenischen Lesung</a>. Unter anderem aufgrund des Fehlens der für das konventionelle Hörspiel charakteristischen radiophonen Mittel (bes. Schnitt, Blende, Mischung) und der atypischen Produktions- und Rezeptionssituation stellen Live-Hörspiele für den Medienwissenschaftler Matthias C. Hänselmann daher gar „keine reinen Hörspiele mehr [dar], sondern transmediale Kunstwerke, die das technisch-apparative Arsenal des Hörspiels modifizieren“<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Technische_Umsetzung">Technische Umsetzung</h2></div>
<p>Die Produktion von Hörspielen stellt hohe Anforderungen an die technische Umsetzung. Da jeder Mensch über eigene umfangreiche Hörerfahrungen verfügt, ist eine wirklichkeitsnahe Aufnahme nur unter akustischen Bedingungen möglich, die im Wesentlichen den Originalsituationen entspricht. Deshalb verfügen Studiokomplexe, in denen Hörspiele produziert werden (sogenannte <i>Hörspielkomplexe</i>), über mehrere Aufnahmeräume unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlicher Akustik. So gibt es im Berliner <a href="Haus_des_Rundfunks" title="Haus des Rundfunks">Haus des Rundfunks</a> einen Hörspielkomplex, in welchem sich ein großer Aufnahmeraum mit längerer Nachhallzeit und einer Treppe mit unterschiedlichen Belägen befindet. Ein mittelgroßer Aufnahmeraum, der in etwa einem Wohnzimmer entspricht, verfügt über umklappbare Wandelemente zur Veränderung der Akustik, außerdem existieren weitere, für Tonaufnahmen optimierte Einbauten wie eine Küche und ein WC. All diese Räume haben keine parallelen Wände, um die Bildung von stehenden Wellen (sogenannte <i>Flatterechos</i>) zu verhindern. Außerdem ermöglicht ein <a href="Reflexionsarmer_Raum" title="Reflexionsarmer Raum">reflexionsarmer Raum</a> die Nachbildung der Akustik, wie sie außerhalb von geschlossenen Gebäuden herrscht. In diesem Raum sind unterschiedliche begehbare Flächen wie Holzdielen und Kies vorhanden. Der gesamte Hörspielkomplex ist als Haus-in-Haus-Konstruktion von den Umgebungsgeräuschen abgekoppelt. Alle Räume sind technisch (zum Teil auch über Studiofenster) mit dem Regieraum verbunden, in welchem der Toningenieur und der Hörspiel-Regisseur die Aufnahme gestalten und überwachen. Vergleichbare Hörspiel-Produktionszentren gibt es auch in anderen Rundfunkanstalten und privaten Studios.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wirtschaftliche_Situation">Wirtschaftliche Situation</h2></div>
<p>Da die technischen und räumlichen Anforderungen sehr hoch sind, gehören Hörspiele, ähnlich wie die Aufnahmen von Orchesterwerken, zu den teuersten Audio-Produktionen. Aufwendige Radiohörspiele sind daher eine Domäne der <a href="%C3%96ffentlich-rechtlicher_Rundfunk" title="Öffentlich-rechtlicher Rundfunk">öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten</a>. Kaufhörspiele mit mehreren Sprechern werden meist von größeren Musikkonzernen wie <a href="Sony" title="Sony">Sony</a> oder <a href="Universal_Music_Group" title="Universal Music Group">Universal</a> produziert, die durch ihre Vermarktungsmöglichkeiten hohe Tonträger-Verkaufszahlen erreichen können. Auch die zum <a href="Amazon" title="Amazon">Amazon</a>-Konzern gehörende Hörbuch-Plattform <a href="Audible" title="Audible">Audible</a> produziert Hörspiele und Hörspielserien.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen">Auszeichnungen</h2></div>
<p>Die älteste Auszeichnung für deutschsprachige Hörspiele ist der seit 1952 jährlich verliehene <i><a href="H%C3%B6rspielpreis_der_Kriegsblinden" title="Hörspielpreis der Kriegsblinden">Hörspielpreis der Kriegsblinden</a></i>. Seit 1977 wird von der <a href="Deutsche_Akademie_der_Darstellenden_K%C3%BCnste" title="Deutsche Akademie der Darstellenden Künste">Deutschen Akademie der Darstellenden Künste</a> in <a href="Bensheim" title="Bensheim">Bensheim</a> ein <i><a href="H%C3%B6rspiel_des_Monats" title="Hörspiel des Monats">Hörspiel des Monats</a></i> gewählt, aus denen seit 1987 das <i>Hörspiel des Jahres</i> gekürt wird. Dazu gibt es zahlreiche weitere nationale und internationale <a href="H%C3%B6rspielpreis" class="mw-redirect" title="Hörspielpreis">Hörspielpreise</a>, so etwa den <a href="ARD-Online-Award" title="ARD-Online-Award">ARD-Online-Award</a> als Publikumspreis für das beste Hörspiel. Außerdem gibt es zahlreiche Auszeichnungen, mit denen Labels und Fangruppen kommerzielle Hörspielproduktionen bewerben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hörspielveranstaltungen"><span id="H.C3.B6rspielveranstaltungen"></span>Hörspielveranstaltungen</h2></div>

<p>Hörspiele werden und wurden auf eigens dafür eingerichteten Festivals vorgestellt und diskutiert, etwa
</p>
<ul><li>der Woche des Hörspiels (1986–2008) an der <a href="Akademie_der_K%C3%BCnste_(Berlin)" title="Akademie der Künste (Berlin)">Akademie der Künste, Berlin</a><sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>den <a href="Zonser_H%C3%B6rspieltage" title="Zonser Hörspieltage">Zonser Hörspieltagen</a> für das regionale (Mundart-)Hörspiel (seit 1993)</li>
<li>den <a href="ARD-H%C3%B6rspieltage" title="ARD-Hörspieltage">ARD-Hörspieltagen</a> (seit 2004)</li>
<li>dem Dresdner <i>Hörgarten</i>, der 2004 und 2005 im Parktheater des <a href="Gro%C3%9Fer_Garten_(Dresden)" title="Großer Garten (Dresden)">Großen Gartens</a> in Dresden stattfand<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>dem Leipziger <a href="H%C3%B6rspielsommer" title="Hörspielsommer">Hörspielsommer</a> (seit 2004),</li>
<li>dem Berliner Hörspiel Festival (seit 2008)<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>dem <a href="SonOhr_H%C3%B6rfestival" class="mw-redirect" title="SonOhr Hörfestival">sonOhr Radio &amp; Podcast</a> Festival in Bern (seit 2011)</li>
<li>der Hörspielmesse <i>Hörmich</i>, Hannover (seit 2013)<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>der <a href="H%C3%B6rspielwiese_K%C3%B6ln" title="Hörspielwiese Köln">Hörspielwiese Köln</a> (seit 2018)<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Livehörspiele"><span id="Liveh.C3.B6rspiele"></span>Livehörspiele</h2></div>
<p>Ein <a href="Liveh%C3%B6rspiel" title="Livehörspiel">Livehörspiel</a> ist eine spezielle Form des Hörspiels, bei der die gesamte (oder ein großer Teil der) Aufführung in Präsenz vor einem Publikum stattfindet. Im Gegensatz zu normalen Hörspielen, die im Studio produziert und bearbeitet werden, wird das Livehörspiel auf einer Bühne aufgeführt. Unterstützt werden die Auftritte oft mithilfe von Schauspielern, Musikern und/oder Geräuschemachern.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Zusammenspiel der vielen verschiedenen Elemente ermöglicht eine differenzierte und vielseitige Aufführung, die inzwischen mehr an Popularität gewonnen hat und ein breites Publikum anspricht. Die Kombination aus Live-Performance, Geräuschen und Musik sorgt für ein einzigartiges Hörerlebnis, das sich von vorproduzierten Formaten unterscheidet.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>


<ul><li><a href="Liste_deutschsprachiger_H%C3%B6rbuchverlage" title="Liste deutschsprachiger Hörbuchverlage">Liste deutschsprachiger Hörbuchverlage</a></li>
<li><a href="Liste_deutschsprachiger_H%C3%B6rspiele" title="Liste deutschsprachiger Hörspiele">Liste deutschsprachiger Hörspiele</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Bibliografien</b>
</p>
<ul><li>Frank Schätzlein (Red.): <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160417213446/http://www.frank-schaetzlein.de/index.htm?/biblio/hoerspiel-bibliographie.htm"><i>Hörspiel-Bibliographie</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. April 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li></ul>
<p><b>Allgemein</b>
</p>
<ul><li>Matthias C. Hänselmann: <i>Hörspielanalyse. Eine Einführung</i>, Open Access E-Book, transcript Verlag 2024, ISBN 978-3-8394-7561-4 (<a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783839475614/html">https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783839475614/html</a>).</li>
<li><a href="Peter_Eckhart_Reichel" title="Peter Eckhart Reichel">Peter Eckhart Reichel</a>: <i>Studio-Workshop: Hörspiele konzipieren und professionell produzieren. Ein Ratgeber</i>, E-Book als DVD, hoerbuchedition words and music 2012, ISBN 978-3-9813027-4-5.</li>
<li><a href="Katarina_Agathos" title="Katarina Agathos">Katarina Agathos</a>, <a href="Herbert_Kapfer_(Autor)" title="Herbert Kapfer (Autor)">Herbert Kapfer</a> (Hrsg.): <i>Hörspiel. Autorengespräche und Porträts.</i> Belleville 2009, ISBN 978-3-936298-68-0.</li>
<li><a href="Rudolf_Arnheim" title="Rudolf Arnheim">Rudolf Arnheim</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140908181358/http://www.lmz-bw.de/fileadmin/user_upload/Medienbildung_MCO/fileadmin/bibliothek/arnheim_rundfunk/arnheim_rundfunk.pdf">Rundfunk als Hörkunst.</a></i> Hanser, München und Wien 1979, ISBN 3-446-12732-1.</li>
<li><a href="Marius_Babias" title="Marius Babias">Marius Babias</a>, Katrin Klingan (Hrsg.): <i>Sounds. Radio – Kunst – Neue Musik</i> (2-bändiger Ausstellungskatalog) Neuer Berliner Kunstverein 2010, ISBN 978-3-86560-826-0.</li>
<li><a href="Thomas_Br%C3%A4utigam" title="Thomas Bräutigam">Thomas Bräutigam</a>: <i>Hörspiel-Lexikon.</i> UVK, Konstanz 2005, ISBN 3-89669-698-X.</li>
<li><a href="Eugen_Kurt_Fischer" class="mw-redirect" title="Eugen Kurt Fischer">Eugen Kurt Fischer</a>: <i>Das Hörspiel. Form und Funktion</i> (= <i><a href="Kr%C3%B6ners_Taschenausgabe" title="Kröners Taschenausgabe">Kröners Taschenausgabe</a>.</i> Band 337). Kröner, Stuttgart 1964, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/451278119">451278119</a></span>.</li>
<li>Siegfried Hähnel: <i>Probleme des Funktionswandels der Worthandlung im Hörspiel und ihre Bedeutung für den spezifischen Charakter der künstlerischen Abbilder in dieser Kunstform. – Ein Beitrag zur Theorie des Hörspiels.</i>, Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin, 1968</li>
<li>Christian Hörburger: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20050326015013/http://www.mediaculture-online.de/Autoren_A-Z.253+M5fe3f55faa7.0.html">Hörspiel.</a></i> In: <i>Historisches Wörterbuch der Rhetorik.</i> Bd. 3. Max Niemeyer, Tübingen 1996.</li>
<li>Christian Hörburger, <a href="Hans-Ulrich_Wagner" title="Hans-Ulrich Wagner">Hans-Ulrich Wagner</a> (Hrsg.): <i>HörWelten. 50 Jahre Hörspielpreis der Kriegsblinden.</i> Aufbau-Verlag 2001, ISBN 978-3-351-02515-1.</li>
<li><a href="H%C3%B6rspielsommer" title="Hörspielsommer">Hörspielsommer e.&nbsp;V.</a> (Hrsg.): <i>Hörspielplätze. Positionen zur Radiokunst</i> Buch mit CD. Voland &amp; Quist, Dresden/Leipzig 2011, ISBN 978-3-938424-86-5.</li>
<li><a href="Werner_Klippert" title="Werner Klippert">Werner Klippert</a>: <i>Elemente des Hörspiels.</i> Reclam 1977, ISBN 3-15-009820-3, wiederaufgelegt PoCul Verlag 2012, ISBN 978-3-929435-21-4.</li>
<li><a href="Friedrich_Knilli" title="Friedrich Knilli">Friedrich Knilli</a>: <i>Das Hörspiel. Mittel und Möglichkeiten eines totalen Schallspiels.</i> Kohlhammer, Stuttgart 1961.</li>
<li>Friedrich Knilli: <i>Das Hörspiel in der Vorstellung der Hörer: Selbstbeobachtungen</i> Peter Lang 2010, ISBN 978-3-631-56127-0.</li>
<li><a href="Hans-J%C3%BCrgen_Krug" title="Hans-Jürgen Krug">Hans-Jürgen Krug</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hansjuergenkrug.blogspot.com/2020/06/kleine-deschichte-des-horspiels-3.html">Kleine Geschichte des Hörspiels.</a></i> 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Köln: Herbert von Halem Verlag, 2020, ISBN 978-3-7445-2003-4.</li>
<li>Hans-Jürgen Krug: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hansjuergenkrug.blogspot.com/2006/11/therdramen-cd-titel.html">Ätherdramen. Eine kleine Hörspielgeschichte.</a></i> Audio-CD, WDR 3, 2004.</li>
<li>Frank Lücke: <i>Hörspielformen im Vergleich</i>. Diplomica, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8366-4759-5.</li>
<li><a href="Jochen_Mei%C3%9Fner_(Autor)" title="Jochen Meißner (Autor)">Jochen Meißner</a>, Uwe Krzewina (Hrsg.): <i>Hörspiel ist schön! Beiträge aus sechs Jahren Hörspielsymposion am Nordkolleg Rendsburg.</i> BoD, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-9125-0.</li>
<li><a href="Hermann_Naber" title="Hermann Naber">Hermann Naber</a>, <a href="Heinrich_Vormweg" title="Heinrich Vormweg">Heinrich Vormweg</a>, <a href="Klaus_Ramm" title="Klaus Ramm">Klaus Ramm</a>, Hans Burkhard Schlichting: <i>Akustische Spielformen. Von der Hörspielmusik zur Radiokunst. Der Karl-Sczuka-Preis 1955–2005.</i> SWR-Schriftenreihe 2. Aufl. 2005.</li>
<li>Christian Peitz: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hoerothek.de/download/DefinitionHoerbuch_ChristianPeitz.pdf"><i>Das Hörbuch als Gattung?</i> (PDF)</a>, wissenschaftliche Abgrenzung der Begriffe Hörspiel, Hörbuch und Lesung, Studierendenarbeit, FernUniversität Hagen, 2011.</li>
<li><a href="Klaus_Sch%C3%B6ning" title="Klaus Schöning">Klaus Schöning</a> (Hrsg.): <i>Hörspielmacher: Autorenportraits und Essays.</i> Königstein/Ts., Athenäum 1983, ISBN 3-7610-8255-X.</li>
<li>Klaus Schöning (Hrsg.): <i>Schriftsteller und Hörspiel: Reden zum Hörspielpreis der Kriegsblinden.</i> Königstein/Ts, Athenäum 1981.</li>
<li><a href="Heinz_Schwitzke" title="Heinz Schwitzke">Heinz Schwitzke</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20060923100744/http://www.mediaculture-online.de/Autoren_A-Z.253+M5c532ceee13.0.html">Das Hörspiel. Dramaturgie und Geschichte.</a></i> Kiepenheuer &amp; Witsch, Köln 1963.</li>
<li>Heinz Schwitzke u.&nbsp;a. (Hrsg.): <i><a href="Reclams_H%C3%B6rspielf%C3%BChrer" title="Reclams Hörspielführer">Reclams Hörspielführer</a></i> 1969.</li>
<li>Annette Vielhauer: <i>Welt aus Stimmen. Analyse und Typologie des Hörspieldialogs.</i> ars una, Neuried 1999, ISBN 3-89391-078-6.</li>
<li><a href="Antje_Vowinckel" title="Antje Vowinckel">Antje Vowinckel</a>: <i>Collagen im Hörspiel. Die Entwicklung einer radiophonen Kunst.</i> Königshausen und Neumann 1995, ISBN 3-8260-1015-9.</li>
<li>Stefan Weich: <i>Science-Fiction-Hörspiel im Wandel der Zeit – von der Nachkriegszeit bis ins neue Jahrtausend. 1947-2006</i>. Akademische Verlagsgemeinschaft, München 2010, ISBN 978-3-86306-692-5 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sweich.de/arbeitsprobenreferenzen/buchveroffentlichung/">Pressetext</a>).</li>
<li><a href="Stefan_Bodo_W%C3%BCrffel" title="Stefan Bodo Würffel">Stefan Bodo Würffel</a>: <i>Das deutsche Hörspiel.</i> Metzler 1978, ISBN 3-476-10172-X.</li></ul>
<p><b>Epochen</b>
</p>
<ul><li><a href="Sibylle_Bolik" title="Sibylle Bolik">Sibylle Bolik</a>: <i>Das Hörspiel in der DDR.</i> Lang, Frankfurt 1994, ISBN 3-631-46955-1.</li>
<li><a href="Deutsche_Akademie_der_Darstellenden_K%C3%BCnste" title="Deutsche Akademie der Darstellenden Künste">Deutsche Akademie der Darstellenden Künste</a>: <i>Seismographie des Hörspiels – 40 Jahre Hörspiel des Monats</i>, belleville Verlag Michael Farin, München 2017, ISBN 978-3-946875-21-5</li>
<li><a href="Reinhard_D%C3%B6hl" title="Reinhard Döhl">Reinhard Döhl</a>: <i>Das Hörspiel zur NS-Zeit.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992.</li>
<li>Reinhard Döhl: <i>Das Neue Hörspiel.</i> 2. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992, ISBN 3-534-80137-7.</li>
<li><a href="Stephan_G%C3%B6ritz" title="Stephan Göritz">Stephan Göritz</a>: <i>Hörspiele für Kinder im Rundfunk der DDR.</i> In: Beiträge zur Geschichte des Rundfunks, 21/1987, 3, Seite 27–47, Ost-Berlin 1987.</li>
<li><a href="Peter_Gugisch" title="Peter Gugisch">Peter Gugisch</a>: <i>Die Entwicklung des Gegenwartshörspiels in der Deutschen Demokratischen Republik</i>. Phil. Diss., Greifswald 1965.</li>
<li>Siegfried Hähnel: <i>Probleme des Funktionswandels der Worthandlung im Hörspiel und ihre Bedeutung für den spezifischen Charakter der künstlerischen Abbilder in dieser Kunstform</i> Ein Beitrag zur Theorie d. Hörspiels. Phil. Diss., Humboldt-Universität zu Berlin 1969</li>
<li><a href="Helmut_Hei%C3%9Fenb%C3%BCttel" title="Helmut Heißenbüttel">Helmut Heißenbüttel</a>: <i>Horoskop des Hörspiels</i>. In: Helmut Heißenbüttel: <i>Zur Tradition der Moderne. Aufsätze und Anmerkungen 1964-1971.</i> Luchterhand, Neuwied und Berlin 1972.</li>
<li><a href="Herbert_Kapfer_(Autor)" title="Herbert Kapfer (Autor)">Herbert Kapfer</a> (Hrsg.): <i>Vom Sendespiel zur Medienkunst. Die Geschichte des Hörspiels im Bayerischen Rundfunk 1949–1999.</i> Belleville, München 1999, ISBN 3-923646-97-6.</li>
<li>Herbert Kapfer: <i>Kommunikative und ästhetische Funktionen des Hörspiels.</i> In: <i>Medienwissenschaft.</i> Hrsg. von Joachim-Felix Leonhard. 3. Teilband. De Gruyter, Berlin / New York 2002.</li>
<li>Herbert Kapfer: <i>Hörspieldramaturgie und Medienkunst. Ein Laborbericht.</i> In: <i>Die Kunst der Dramaturgie.</i> Hrsg. von Anke Roeder, Klaus Zehelein. Henschel, Leipzig 2011, ISBN 978-3-89487-655-5.</li>
<li>Hermann Keckeis: <i>Das deutsche Hörspiel 1923–1973.</i> Athenäum 1973.</li>
<li>Christian Hörburger: <i>Das Hörspiel der Weimarer Republik.</i> Heinz, Stuttgart 1975, ISBN 3-88099-002-6.</li>
<li>Günter Rinke: <i>Das Pophörspiel. Definition – Funktion – Typologie.</i> transcript, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-4169-1.</li>
<li>Ron Schlesinger (Hrsg.): <i>Märchenhörspiel in der DDR. Die 7"-Schallplattenbearbeitungen der Labels ETERNA und LITERA. Ein Überblick</i>. Books on Demand, Norderstedt 2023, ISBN 978-3-7583-0602-0.</li>
<li>Ron Schlesinger (Hrsg.): <i>Märchenhörspiel in der DDR II. Die 10"- und 12"-Schallplattenbearbeitungen des Labels LITERA</i>. Ein Überblick. Books on Demand, Norderstedt 2025, ISBN 978-3-8192-9858-5.</li>
<li><a href="Klaus_Sch%C3%B6ning" title="Klaus Schöning">Klaus Schöning</a> (Hrsg.): <i>Neues Hörspiel. Texte Partituren.</i> Suhrkamp 1969.</li>
<li>Klaus Schöning (Hrsg.): <i>Neues Hörspiel. Essays, Analysen, Gespräche.</i> Suhrkamp 1970.</li>
<li>Klaus Schöning (Hrsg.): <i>Neues Hörspiel O-Ton. Der Konsument als Produzent. Versuche. Arbeitsberichte.</i> Suhrkamp, Frankfurt 1974, ISBN 3-518-00705-X.</li>
<li>Klaus Schöning (Hrsg.): <i>Spuren des Neuen Hörspiels.</i> Suhrkamp 1982, ISBN 3-518-10900-6.</li>
<li>Rainer Strzolka: <i>Abriss zur Geschichte des Hörspiels in der Weimarer Republik.</i> Koechert, Hannover 2004, ISBN 3-922556-78-7.</li>
<li><a href="Matthias_Thalheim" title="Matthias Thalheim">Matthias Thalheim</a>: <i>Dramaturgisch inszenatorische Konsequenzen der Kunstkopf-Stereophonie in funkdramatischen Produktionen</i>, Diplomarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin 1985, Sektion Kulturwissenschaften und Ästhetik, Bereich Theaterwissenschaft, epubli Berlin 2016, ISBN 978-3-7375-9781-4.</li>
<li><a href="Lutz_Volke" title="Lutz Volke">Lutz Volke</a>: <i>Wirklichkeitsbeziehungen im Hörspiel der BRD (1950-1980)</i>, Dissertation an der Universität Rostock, 1983.</li>
<li><a href="Wolfram_Wessels" title="Wolfram Wessels">Wolfram Wessels</a>: <i>Hörspiele im Dritten Reich.</i> Bouvier, Bonn 1985, ISBN 3-416-01926-1.</li>
<li><a href="Stefan_Bodo_W%C3%BCrffel" title="Stefan Bodo Würffel">Stefan Bodo Würffel</a>: <i>Frühe sozialistische Hörspiele.</i> Fischer 1982, ISBN 3-596-27032-4.</li>
<li>Stefan Bodo Würffel: <i>Hörspiele aus der DDR.</i> Fischer 1982, ISBN 3-596-27031-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Radio_dramas?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Hörspiele</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/H%C3%B6rspiel" class="extiw external" title="wikt:Hörspiel">Wiktionary: Hörspiel</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4025435-5">Literatur von und über Hörspiel</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li></ul>
<p><b>Hörspieldatenbanken</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hoerdat.de/">Hördat.de</a> – Freie Hörspieldatenbank <a href="H%C3%B6rDat" title="HörDat">HörDat</a> von Herbert Piechot mit ca.&nbsp;33.000&nbsp;deutschsprachigen Hörspielen</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hoerspiele.dra.de/">ARD-Hörspieldatenbank</a> – weist mehr als 51.000&nbsp;deutschsprachige Hörspiele der Produktionsjahrgänge ab 1945 nach</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://oe1.orf.at/hoerspiel/suche">ORF-Hörspiel-Suche</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://hspdat.to/">HspDat.to</a>, Hörspieldatenbank mit 65.000 Einträgen (Stand: 2020)</li></ul>
<p><b>Quellen zur Geschichte des Hörspiels</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hoerspiele.dra.de/hsp-geschichte.php">Originaldokumente zur Geschichte des Hörspiels</a> in der ARD-Hörspieldatenbank.</li></ul>
<p><b>Weitere</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.ard.de/home/radio/ARD_Hoerspieltage_2018/4871044/index.html">ARD-Hörspieltage</a> – mit <i>Deutschem Hörspielpreis der ARD</i> und <i>Kinderhörspielpreis</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hoerspielprojekt.de/">Hörspielprojekt.de</a> – offene Gemeinschaft zur Produktion nicht-kommerzieller Hörspiele</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Gert Eckert: „Die Begriffssprache des Rundfunks“, in: <i>Rundfunkarchiv. Zeitschrift für Rundfunkrecht und Rundfunkwirtschaft</i> 14 (1941), S. 52–58; S. 58.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Reinhart_Meyer-Kalkus" title="Reinhart Meyer-Kalkus">Reinhart Meyer-Kalkus</a>: <i>Geschichte der literarischen Vortragskunst</i>, J.-B.-Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl-Ernst-Poeschel-Verlag, Berlin 2020, ISBN 3-476-04801-2, S. 495.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Matthias C. Hänselmann: <i>Hörspielanalyse. Eine Einführung</i>, transcript Verlag 2024, S. 14.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernhard Siegert: <i>Das Hörspiel als Vergangenheitsbewältigung.</i> In: Irmela Schneider, Peter M. Spangenberg (Hrsg.): <i>Medienkultur der 50er Jahre. Diskursgeschichte der Medien nach 1945.</i> Bd. I, Wiesbaden 2002, S. 287–298, hier S. 289.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernhard Siegert: <i>Das Hörspiel als Vergangenheitsbewältigung.</i> In: Irmela Schneider, Peter M. Spangenberg (Hrsg.): <i>Medienkultur der 50er Jahre. Diskursgeschichte der Medien nach 1945.</i> Band 1. Wiesbaden 2002, S. 287–298, hier: S. 291.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Klippert, Werner.</i> Walter Habel (Hrsg.): <i><a href="Wer_ist_wer%3F" title="Wer ist wer?">Wer ist wer?</a> Das deutsche Who’s who.</i> 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 650.</span>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
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